Archiv der Kategorie: Kunst

Havana Split

Kuba, 1958. El Presidente General Batista regiert mit Hilfe der USA und korrupten Freunden die Karibikinsel südlich von Florida. Lily, die ihren Vater besuchen kommt, wird, kaum mit dem Kreuzfahrtschiff gelandet, sogleich mitten in die Entführung einer Schauspieldiva hineingezogen. Ihr Vater, der eine Privatdetektei leitet, ist nämlich durch seine Wettsucht bei Don Alfonso, einem Bandenführer schwer verschuldet. Und dieser will endlich seine 50.000 Dollar – oder an Zahlung statt die Entführung von Concepción Milagros, wunderschöner Schauspielstar ihrer Zeit, und zugleich Geliebte seines Rivalen.

Gemeinsam mit John, Ex-CIA, und José, beides Angestellte der Privatdetektei ihres Vaters, versucht Lily zu retten, was zu retten ist. Verkompliziert wird die Situation durch einen Revoluzzer, der dabei ist, den Diktator zu stürzen und die Insel unter seine Kontrolle zu bringen. Sein Name: Fidel Castro. Bomben explodieren, Menschen werden mit Maschinenpistolen niedergemäht und mittendrin findet ein Wettstreit um die Vorherrschaft sowohl im politischen wie auch im kriminellen Milieu statt.

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Wie ich den Fado lieben lernte

Ich musste ziemlich verwirrt dreingeschaut haben, also ich so vor dem Regal mit all den Fado CDs stand, denn wie aus dem Nichts war er aufgetauchte und mit geheimniskrämerischer Mine deutete er auf die CD einer Sängerin: Mafalda Arnauth.

Es war das der April 2001, und ich war in Lissabon in Portugal zu einer Konferenz des Unternehmens, für das ich damals arbeitete. Auf dem Flug hate ich im Baedeker – den las man damals noch in gedruckter Form – geblättert und war dabei auf eine musikalische Gattung gestolpert, die mich seit damals faszinieren sollte. Es handelt sich um den Fado, eine musikalische Gattung aus Lissabon und Porto, die recht melancholisch wirkt und es auch ist. und nicht zu Unrecht „Schicksal“ bedeutet. Ich hatte mir jedenfalls vorgenommen, mich näher damit zu beschäftigen.

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Piratin der Karibik

Die Geschichte der Anne Bonny mag zwar nicht wahr sein, doch dann ist sie zumindest schön erfunden. Basierend auf der einzigen Quelle vermutlich von Daniel Defoe aus dem Jahr 1724 wird in diesem Album das Leben dieser Irin erzählt, die als uneheliches Kind eines reichen Plantagenbesitzers geboren und als Junge aufgezogen wurde.

Ann – wie sie im Comicalbum genannt wird – zerstritt sich wegen ihrer Heirat mit de Piraten James Bonny mit ihrem Vater, brannte daraufhin dessen Plantage nieder und flüchtete nach Nassau auf den Bahamas, wo sie ein abwechslungsreiches und gefährliches Leben als Piratin führte, in dem sie auch sexuell durch die Auswahl ihrer Partner und Partnerinnen damalige Tabus brach.

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Laurel und Hardy – Die traurige Seite des Komik-Duos

Wer wuchs nicht mit den Kurzfilmen des vermutlich berühmtesten Komikerduos der Welt auf? Die Rede ist von Stan Laurel und Oliver Hardy, die an den 1920er die Menschen weltweit zu lachen brachten. Oliver Hardy, der immer auf seine Würde bedacht, das von Stan Laurel verursachte Chaos zu beherrschen versuchte, nur um es dann noch schlimmer zu machen.

In meiner Kindheit wurden regelmäßig im Vorabendprogramm die Schwarzweiß-Filme gezeigt, die üblicherweise vom großen deutschen Komiker Theo Lingen vorgestellt wurden. Im Gegensatz zu Charlie Chaplin, der in den 1930er und 1940er Jahren ein Superstar war, hat sich die Komik von Stan und Ollie bis heute erhalten.

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Eine Blume als Kontrapunkt in Mondrians Atelier

Manchmal legt man ein Album deshalb mehrmals zur Seite, mit dem Wunsch, den Genuss zu verlängern und das Ende der Geschichte hinauszuzögern. Mit diesem Comic zu einer Episode aus dem Leben des niederländischen Malers der Moderne, Piet Mondrian, lassen uns der französische Szenarist Jean-Philippe Peyraud und der italienische Zeichner Antonio Lapone in diese eintauchen und mitfühlen.

Der als Einzelgänger dargestellte Mondrian verbringt seine geringe freie Zeit beim Tanzen, verweigert sich aber sonstigen Gefühlsregungen oder gar der Liebe. Die Farbe grün hasst er und Frauen benutzt er nur zum Tanzen und käuflichen Sex.

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Die Schlange und der Kojote

Ein Kojote, ein heruntergekommener Campingwagen und ein Landstreicher tingeln in den 1970er Jahren durch die Wüstenlandschaft und die Canyons in Arizona und Nevada. Hippie ist es keiner, denn dazu fehlen die Blumen, die langen Haare und die Gitarre.

Wer Joe einmal war erfahren wir erst langsam, als sich ein paar finstere Gestalten auf seine Fersen machen. Als ehemaliger Mafiaboss, der, nachdem er seine Partner und Feinde verpfiffen hat, nun unter dem Zeugenschutzprogramm der US Regierung steht, muss er auf der Hut sein. Doch der Mord am einzigen Kronzeugen für einen weiteren Prozess zwingt Joe in die Vergangenheit zurückzukehren und sein Camperleben zu verlassen. Doch genau darauf warten seine Feinde.

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Die Unverschämtheit der Hunde

Der Graf de Dardille hat ein kleines Problem. Seine Frau, die Gräfin Amélie de Figule, verlangt nach nur sechs Monaten Ehe die Scheidung. Es bleibt dem Grafen nichts anderes übrig, als seinen Freund, den Marquis, um Rat zu bitten. Was ist der Grund für die zerrüttete Ehe? Dem ausgemusterten Offizier und Schlachtenlenker will es einfach nicht gelingen, im gemeinsamen Bett seinen ehelichen Verpflichtungen nachzukommen.

Das Ehebett wird das Schlachtfeld des kommenden Jahrhunderts sein.

Verständlich, dass die Gräfin in dieser Tragikomödie in vier Akten dem nicht länger tatenlos zuschauen will. Sie will Kinder, und vermag der ihr Angetraute sie nicht zu schwängern, will sie die Annullierung der Ehe erreichen, um ihr Glück in einer neuen Ehe mit einem fähigen Manne zu versuchen.

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Ätsch, ich lebe noch!

Was typischerweise nur die Lektüre von Richtern, Polizei und Staatsanwälten ist, wurde 2006 zum unerwarteten Bestseller. Zuerst in Italien und dann weltweit stürmte das Erstlingswerk Gomorrha von Roberto Saviano die Bestsellerlisten. Darin schilderte der Neapolitaner aus eigener Erfahrung und mit viel Recherche das Wirken der Mafiaorganisation Camorra in seiner Heimatstadt und nannte die Anführer und Täter bei vollem Namen.

Wegen dieser Aufmerksamkeit wurde er zum Ziel der Mafia und lebt seither unter ständigem Polizeischutz. Und übers dieses, sein eigenes bedrohtes und isoliertes Leben schildert der Comic „Je suis toujours vivant“ („Ich bin immer noch am Leben“), vom Zeichner Asaf Hanuka eindrucksvoll in Szene gesetzt.

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#19 Ewa Kasp – „Oida, man darf sich nix scheiß’n“

Ewa Kasp ist Schauspielerin, die in Paris, New York, Toronto gelebt hat und jetzt wieder in Wien wohnt.

Vor 5 Jahren behandelte sie ihr Heimweh nach Wien, indem sie ein Video aufnahm, das mit mehreren Millionen Zugriffen viral gehen sollte. Die Erklärung des Begriffs Oida katapultierte sie in die Herzen der Österreicher.

Woher sie eigentlich stammt, wie sie in die Schauspielerei kam, was ihre nächsten Pläne sind, dass sie eigentlich besser kocht als ihre Videos vermuten lassen, und was sie jungen Schauspielinteressierten empfiehlt, das besprechen wir in diesem Podcast.

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Knallt Ramirez doch endlich ab!

Der stumme Staubsaugermechaniker Jacques Ramirez will nichts anderes, als in Ruhe seinen Job zu machen. Und den macht er sehr gut. Dafür wird er nach Jahren in seiner Firma Robotop zum Mitarbeiter des Jahres ernannt, kurz bevor das Gebäude samt seinem Chef und den dort versammelten Journalisten in die Luft fliegt.

Ramirez wurde von seiner dunklen Familiengeschichte eingeholt, mit der er nie etwas zu tun haben wollte und einen ganz andere Weg beschritten hatte. Doch ein mexikanisches Drogenkartell, ein kaltblütiger Killer und die beiden Thelma & Louise-Charaktere Chelsea Tyler und Dakota Smith kreuzen seinen Weg und hinterlassen eine blutige Spur. Doch ganz so unbescholten ist auch Jacques Ramirez Vergangenheit nicht und die Geschichte verkompliziert sich.

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