AlphaSophia und die Robotergesetze

Eine Pandemie kann auch etwas Gutes haben. Sie kann einem die Zeit geben, endlich mal die lange aufgeschobenen Dinge zu erlernen, die man schon lange auf der Liste hatte, aber immer Auflüchte fand, sie im geschäftigen Alltag aufzuschieben.

Was war das bei mir? Bauchreden. Ich bewundere schon lange Bauchredner wie Jeff Dunham aus den USA, der mit Peanut, Walter oder Achmed „I kiiiill you“ the dead terrorist, bekannt ist, Darci Lynn (auch aus den USA) und Nina Conti aus England, oder Benjamin Tomkins, Sascha Grammel, Sebastian Reich oder Jörg Jará aus Deutschland, und viele mehr.

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#9 Morell Westermann – Weltrekorde mit dem Elektroflugzeug

Morell Westermann ist Experte für die neue Generation an Flugzeugen, Drohnen und Elektromobilität, sowie auch Zukunftsforscher und Senior Partner bei Future Matters AG. Er ist auch der Initiator des Elektro Weltrekord Fluges von den Alpen bis ans Meer

In diesem Gespräch gehen wir auf die verschiedenen Arten von Flugzeugen, Drohnen und die Elektrifizierung dieses Sektors ein. Morell erzählt auch von der Idee, der Organisation und der Durchführung des ersten Langstreckenflugs mit dem ersten zugelassenen serienmäßigen Elektroflugzeug.

Und wir diskutieren auch den Battery Day von Tesla und der Relevanz für Elektroflugzeuge.

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Trumps Rache an der TikTok-Generation

Dass der amerikanische Präsident Trump nun so rasch die Social Media App TikTok verbieten will, ist doch etwas überraschend, und dann doch wieder nicht. Seine gerade unterzeichnete Executive Order ordert TikTok innerhalb von 45 Tagen die Aktivitäten in den USA einzustellen. Es sei denn, dass Unternehmen wird an ein US-amerikanisches Unternehmen verkauft. Microsoft ist offenkundig in Verhandlung mit der Eignerfirma von TikTok, ByteDance.

Der Vorwand für die angebliche Gefährlichkeit von TikTok wird mit der Datenerhebung der App und einigen vorgeblichen anderen sicherheitsrelevanten Vergehen angegeben.

Dabei ist ein anderer Grund viel augenscheinlicher. Die Generation TikTok – Jugendliche – haben dem Twitterpräsidenten eine wie aus dem Nichts kommende Demütigung bereitet.

Trump angeschlagen bei der Rückkehr aus Tulsa, Oklahoma
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Wie Legosets Kreativität töten

Als Kind wünschte ich mir immer eine Lego-Eisenbahn, die elektrisch angetrieben fahren kann. Der Traum blieb unerfüllt, dafür bekam ich eine Modelleisenbahn (Arnold N für die Fachleute unter Euch), die ich bis heute habe und die mittlerweile in einer Vitrine steht und das Wohnzimmer ziert.

Lego hatte ich so wie wohl jedes Kind aber sehr doch. Eine alte Omo-Waschmitteltonne – damals gab es Waschmittel noch in großen Kartonzylindern – diente zur Aufbewahrung der Steine, von denen wir meiner Meinung nach viel zu wenige hatten. Was meine Geschwister und ich jedoch hatten waren Standardbausteine, die heute in etwa denen entsprechen, die unter dem Titel Classic Lego verkauft werden.

Standard Lego
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Reflexionen #2 Intelligenzräume ODER Wie ich meinem Goldfisch Shakespeare erkläre

Würdest du dir die Mühe machen, deinem Goldfisch Shakespeare vorzulesen? Natürlich nicht, wäre vermutlich die erste Reaktion. Doch gleichzeitig erwarten wir von künstlicher Intelligenz, dass sie uns erklären kann, wie sie zu ihren Entscheidungen gekommen ist. Nur befinden wir uns diesmal in der umgekehrten Rolle, nämlich der des Goldfisches.

Was Intelligenz ist, welche Arten es gibt, und was Intelligenzräume sind, darüber philosophiere ich in diesen Reflexionen.

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Japanische Notizbücher eines Italieners

Wer kennt das nicht? Man stöbert in einer Buchhandlung, und ein Werk sticht ins Auge, das anspricht, und dessen Schöpfer einem unbekannt ist. Igort – kurz für Igor Tuver – ein aus Sardinien gebürtiger italienischer Comickünstler, war verantwortlich für Japanese Notebooks: A Journey to the Empire of Signs. Darin dokumentierte der Künstler seine Jahre in Tokyo, wo er seit den 1990er Jahren für verschiedene Verlage sehr populäre Mangas zeichnet.

Und Igorts Stil ist vielseitig, wie man in seinen japanischen Notizbüchern erkennen kann. Halb Comic, halb Erzählung führt er uns durch seine persönliche Erfahrung mit seinen längeren und kürzeren Aufenthalten in Japan und bringt uns japanische Geschichte, Geschichten und Besonderheiten nahe. Dabei wechselt er seine Zeichenstile, um die jeweilige Erzählebene zu treffen.

Cover von Japanese Notebooks
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Reflexionen #1 Tesla Kursrallye, VW, Daimler, BMW und der Regenschirm

In diesen Reflexionen gehe ich zuerst auf die verrückte Kursrallye von Tesla ein und versuche die Gründe dafür zu analysieren, die von Short Squeeze, Quartalsergebnissen aber auch zukünftigen Geschäftsmodellen beeinflusst werden können. Dann schaue ich kurz auf die Turbulenzen bei VW, Daimler und BMW, die Partnerschaften auflösen und bilden und Personen abberufen und neu einsetzen, und damit ihre eigene Unsicherheit zeigen. Und zum Schluss erzähle ich von den Widerständen, die es bei der erste Verwendung des Regenschirms in London 1750 gab.

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Duckenstein und sein Entenhomunkulus

Seit einiger Zeit bringt das französische Verlagshaus Glénat eine neue Serie von Donald Duck und Micky Maus Comicalben heraus, die in ihrer Qualität hervorstechen. Nach wunderbar gezeichneten Bänden wie Horrifikland oder Micky und der verlorene Ozean kommt nun Duckenstein.

Es handelt sich, wie aus dem Titel und Titelbild erkennbar, um eine Adaption von Mary Shelleys Frankenstein. Die Geschichte von der fktiven Autorin Mary Shelduck folgt Shelleys Handlung sehr genau, mit leichten Anpassungen, die sie für eine jüngere Leserschaft weniger düster und leichter machen. Natürlich kommen alle bekannten Charaktere vor, wie Onkel Dagobert, Gustav Gans, Daisy Duck, und die Donald Ducks Neffen Tick, Trick und Track. Donald Duck selbst Viktor von Duckenstein. Die Handlung selbst spielt teilweise in Ingolstadt und auf der ganzen Welt.

Titelbild von Duckenstein
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Yps mit Gimmick – Ein nostalgischer Spaziergang

Gelegentlich treffen einen Erinnerungen aus der Kindheit und lassen einen in Nostalgie schwelgen. Für mich als Volksschüler in den 1970er Jahren war das begehrenswerteste Wochenmagazin YPS mit Gimmick. Diese Kinderzeitschrift unterschied sich damals von allen anderen insofern, als jedes mal ein öfter ein mehr wertloses als wertvolles Spielzeug – das Gimmick – beigelegt war.

Dieses musste, sofern es sich um irgend etwas aus Plastik handelte, erst zusammen gebaut werden. Manchmal war es ein Pulver oder einfach eine Plastikplane, die dann fantasievoll als „Urzeitkrebse“ oder „Abenteuerzelt“ angepriesen wurden. oft waren es wissenschaftliche Gimmicks, wie ein Hygrometer – ein Feuchtigkeitsmesser, der bei mir daran scheiterte, dass ich kein Haar finden konnte, das lang genug gewesen wäre, und das sich bei Feuchtigkeitsschwankungen zusammen zog oder ausdehnte und es so gesteuert hätte – oder dass andere Teile fehlten, wie beim Zeppelin zu dem ich kein Helium hatte. Oder schlicht spielten die Eltern nicht mit, wie bei den eckigen Eiern.

Während die Gimmicks meist schnell wieder kaputt waren, blieben noch die Comics im Heft. Und die waren doch von unterschiedlicher Qualität. Es gab einige originale Comics, die nur im Yps vorkamen, wie eben Yinnie+Yan, eine Fernsehcrew, die ihre wilden Abenteuer erlebte. Oder Yps, das zugleich auch der Name eines gestreiften Kängurus war.

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