2025: Mein Jahr in Büchern

Als ich 2019 begann, meine Leseliste in eine Tabelle einzutragen, um ein Gefühl zu erhalten, welche und wie viele Bücher und sonstigen gedruckten Lesestoff ich im Jahr konsumiere, konnte ich noch nicht ahnen, wohin ich mich das führen würde, und welche Auswertungen diese Liste erlaubt.

Details

Auch für das gerade zu Ende gegangene Jahr 2025 führte ich so eine Liste und diesmal übertraf ich meinen Rekord vom letzten Jahr. Mit 413 gelesenen Büchern und sonstigem gedruckten hatte ich diesmal gleich 74 Stück oder 21,8 Prozent mehr Objekte auf meiner abgehakten Leseliste als im Jahr 2024, und fast doppelt so viele wie 2019 und mehr als das Doppelte 2020. Dabei zähle ich nicht die Online gelesenen Artikeln und Beiträge hinzu.

Anzahl von mir gelesenen Büchern und gedruckten Lesestoff im Jahr 2025

Das bedeutet, dass ich pro Tag auf mindestens 1,1 Buch oder Magazin kam. Die Details sind es wert betrachtet zu werden, denn ich unterscheide in folgende Kategorien (Kategorien, aus denen ich 2025 nichts gelesen habe, ließ ich raus):

KategorieAnzahl
Comic238
Sachbuch46
Biografie3
Bildband11
Magazin, Zeitschrift61
Kinderbuch1
Roman, Novelle, Krimi52
Memoiren1
Summe413

Wenn ich von Comics spreche, dann sind es vor allem französische Comicalben, die ich seit Jahren sammle. Die umfassen typischerweise 48 bis 64 Seiten, in etlichen Fällen gehen sie weit über hundert Seiten hinaus oder sind sogenannte Intégrales, also Sammlungen von mehreren Alben einer Serie in einem Sammelband.

Auch habe ich mehrere monatlich oder zweimonatlich erscheinende Zeitschriften abonniert, die Themen wie Comics, politische Cartoons oder Archäologie behandeln. Bei der Kategorie der Romane/Novellen/Krimis habe ich die letzten beiden Jahre einen kleinen Überhang zu Krimis, bei denen ich Serien von Donna Leon, Jean-Luc Bannalec, Martin Walker, René Laffite und Luca Ventura verschlungen habe. Aber auch asiatische Literatur war diesmal gut vertreten, wie ich schon in diesem Beitrag erwähnt habe.

Den Lesestoff verschlinge ich übrigens in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch. 19,4 Prozent des Lesestoffs stammte von weiblichen Autoren. Ja, ich weiß, es könnte mehr sein.

Wie schaffe ich so viel Lesestoff?

Es ist m Prinzip ganz einfach: ich schaue nicht fern, habe kein Tik Tok, Instagram, Twitter oder facebook, und trage ständig gedruckten Lesestoff mit mir herum. Ich nehme mir ganz bewusst die Zeit, täglich 3-4 Stunden zu lesen, und das neben meiner Arbeit, Haushaltsarbeiten, oder auf meinen dienstlichen Reisen. Ein Platz zum Lesen findet sich schnell: im Flugzeug, im Kaffeehaus, in der Eisenbahn.

Warum lese ich so viel?

Als Buchautor und jemand, der regelmäßig zu Themen wie autonome Autos, KI, humanoide Roboter, Mindset, Innovation und Technologie- und Verhaltensthemen blogt, muss man neben dem Schreiben auch lesen. Nicht nur, um sich Themen anzueignen und Materialien für die eigenen Beiträge und Bücher zu recherchieren, sondern auch um sich stilistisch zu verbessern.

Krimis

Die Krimis sind nicht nur eine unterhaltsame Lektüre zum Entspannen, sie dienen mir auch zu verstehen, wie Krimis selbst strukturiert sind, um Spannung aufzubauen, eine Atmosphäre zu schaffen, die Charaktere lebhaft zu gestalten und natürlich einen spannenden und überraschenden Fall zu konstruieren.

Und das ist nicht nur theoretisch interessant, sondern auch praktisch für mich, denn: ich arbeite gerade an meinem ersten Krimi. Und zwar ein San Francisco-Krimi, der meine eigentliche berufliche Welt der Startups und Technologien aus dem Silicon Valley in einem Krimi um Mord, Spionage, Diebstahl und Gier zusammenführt. Und das an einem Sehnsuchtsort namens San Francisco, oder weiter gestreut, Kalifornien.

Aber dazu mehr noch in diesem Jahr 2026.

Wenn du noch Tipps hat zu guten Krimiserien, die ich mir unbedingt anschauen soll, lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich bin nämlich fast durch in all den genannten Krimiserien und suche nach neuem Material.

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