Nicht alle Superhelden tragen einen Umhang. Und das ist Jean, ein Kanadier in Paris, schon gar nicht. Ein ehemaliger LKW-Fahrer, der seinen Beruf krankheitsbedingt aufgeben musste, sucht schon seit drei Jahren erfolglos nach Arbeit. Seine Freundin Marianne steht die ganze Zeit hinter ihm und muntert ihn auf.
Eine Stellenanzeige im Internet stellt sich als ein überraschend anderer Job dar. Und Jean ist dafür geradezu geboren. Er schläft mit Klienten, aber nicht im sexuellen Sinn. Nein, das ist sogar streng in den Richtlinien der Schlafagentur verboten. Millionen von Franzosen leiden unter Schlafmangel oder sind einfach nur alleine und manche sind bereit, gutes Geld dafür zu bezahlen, jemanden zu haben, der ihnen in der Nacht im Bett Gesellschaft leistet und an dessen Schulter gelehnt sie schlafen können.
Die Arbeit gefällt Jean, der selbst unter Schlaflosigkeit leidet. An seiner Seite können die zumeist weibliche Kunden jeden Alters zum ersten Mal seit langem tief und fest schlafen. Sehr bald wird Jean zum gefragten Pillow Man, wie sich die die Professionisten nennen. Ein Pillow Man Premium-Programm wird gestartet und Jean damit zum Jetsetter für die Reichen, die in Monaco und der ganzen Welt unfreiwillig schlaflose Nächte lebt.





Nur seiner Freundin Marianne beichtet er erst nach einiger Zeit seine wahre Aufgabe. Nicht Nachtwächter beim Luxusriesen LVHM, sondern jeden Tag eine andere Frau bringt er zum Einschlafen. Marianne ist „not amused“ und die Idylle des Paares gerät in Gefahr.
Pillow Man – Der Mann unserer Träume ist 2024 auf Französisch im Verlag Glénat erschienen und um €26,00 erhältlich.