Ich musste ziemlich verwirrt dreingeschaut haben, also ich so vor dem Regal mit all den Fado CDs stand, denn wie aus dem Nichts war er aufgetauchte und mit geheimniskrämerischer Mine deutete er auf die CD einer Sängerin: Mafalda Arnauth.
Es war das der April 2001, und ich war in Lissabon in Portugal zu einer Konferenz des Unternehmens, für das ich damals arbeitete. Auf dem Flug hate ich im Baedeker – den las man damals noch in gedruckter Form – geblättert und war dabei auf eine musikalische Gattung gestolpert, die mich seit damals faszinieren sollte. Es handelt sich um den Fado, eine musikalische Gattung aus Lissabon und Porto, die recht melancholisch wirkt und es auch ist. und nicht zu Unrecht „Schicksal“ bedeutet. Ich hatte mir jedenfalls vorgenommen, mich näher damit zu beschäftigen.
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