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Otto Waalkes vs Harry Potter Puppet Pals

Erinnert sich noch jemand an die virale Sensation Harry Potter Puppet Pals von 2007? Ja genau, die mit dem rhythmischen Tick-Tock und den Namen der Darsteller, die die einzelnen Puppen singen.

Nun ja, beim abendlichen Anschauen alter Otto-Compilations stoße ich auf einen Sketch aus den 1970ern, wo er im selben Rhythmus die Namen verschiedener Diktatoren abzählt: Dubček, Mao Zedong, King Kong, Idi Amin, Saddam, Honecker, …

Es scheint, als ob Ottos Sketch selbst auf älteren Quellen basieren muss, und die Harry Potter Puppet Pals den auch als Inspiration gehabt haben musste. Weiß jemand, welcher der Originalsong war?

Dieser Beitrag ist auch auf Englisch erschienen.

Wie ich Bücher schreibe

Auf zwei Dinge ist man als Autor nicht so wirklich vorbereitet. Einerseits die Tatsache, dass Leser eine Widmung im Buch haben wollen, andererseits die Frage, wie ich vorgehe um meine Bücher zu schreiben. Für erstere Bitte habe ich mir eigene Faserstifte angeschafft (Kugelschreiber eignen sich nicht wirklich dafür), und für die zweite Frage raffe ich mich nun endlich auf, diesen Beitrag zu verfassen.

Also, wie mache ich das, das Bücher schreiben? Bislang habe ich 12 Bücher geschrieben und aktuell zwei Bücher in Vorbereitung. Für eines habe ich bereits einen Verlag und ein Abgabedatum, für das andere noch nicht.

Von den 12 Büchern sind sechs in einem Verlag erschienen, und die anderen sechs habe ich auf Amazon mit Createspace eigenverlegt. Dazu aber später noch mehr.

Mein Prozess ist für mich der geeignetste, und ich möchte nicht den Eindruck erwecken, er sei der einzig richtige. Jeder/Jede hat seinen/ihren einen Arbeitsstil, aber es kann helfen zu verstehen wie andere Autoren arbeiten um sich Tricks abzuschauen. Continue reading Wie ich Bücher schreibe

Wenn man Trocken im Trockenen sitzt

Eine beeindruckende Anzahl an Freunden mit denen ich in letzter Zeit ausging erzählte mir, dass sie zu trinken aufgehört hatten. Seit zwei Wochen oder mehreren Monaten haben sie dem Alkohol abgeschworen. Ihr Gründe für die Abstinenz variieren, von höherem Gesundheitsbewusstsein bis hin zum Freund, der alkoholisiert hinter dem Steuer erwischt worden war und  man selbst nun realisiert, dass es das nicht wert sei.

Was auch immer ihre Gründe sein möchten, ich kann mich in sie hinein fühlen. Ich hörte vor zweieinhalb Jahren auf zu trinken. Ich nahm mir das als Neujahrsresolution vor. Nicht, dass ich vorher viel getrunken hätte, aber das gelegentliche Glas Wein jeden zweiten Tag oder ein Bier mit Freunden zweimal im Monat. Aufzuhören war also nicht wirklich das Problem. Trotzdem bemerkte ich diese Lust auf ein Gläschen, und dass mir bewusster wurde, dass ich meine übliche Runde im Supermarkt vorbei an den Weinregalen nun vermied.

Während einige Freunde die Alkohollosigkeit sehr streng nehmen, erlauben sich andere das gelegentliche Gläschen Sekt zu einer Geburtstagsfeier. Ich nenne das ein Abstinenzspektrum, im Sinne von Fleischesser <-> Vegetarier <-> Veganer.

Wo sind die Drinks?

Nicht-alkoholische Getränke trinken ist leicht, meinst Du? Nun ja, hier beginnt es spannend zu werden. Während die Kellner einem ganze Bücher mit dutzenden Seiten an aufgelisteten Weinen, Cocktails, Biersorten und Likören überreichen, ist die nicht-alkoholische Auswahl sehr bescheiden, mit oft nicht mehr als zwei bis drei Zeilen. Limonaden, Säfte und Wasser. Mitfühlende Kellner schlagen bieten oft an, dass man ja auch die Cocktails ohne Alkohol zu bereiten könne.

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